SCHLAADT

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... wie die Ökobilanz von Styropor® aussieht?

 
Die Ökobilanz von Verpackungen aus Styropor® ist nicht zuletzt wegen des minimalen Rohstoffeinsatzes günstig. Die Verpackungen bestehen zu 98% aus Luft und nur zu 2% aus dem auch für Lebensmittelverpackungen zugelassenen Kunststoff Polystyrol (Beispiel: Joghurtbecher). Deshalb sind der erforderliche Energiebedarf und die Belastung der Erdatmosphäre gering.

Untersuchungen zum Umweltvergleich von Verpackungen aus EPS (Styropor®) mit Wellpappe und mit Faserguß sind von neutralen Universitätsinstituten durchgeführt worden.

Hersteller von Verpackungschips aus nachwachsenden Rohstoffen, wie z.B. Stärke bewerben ihre Produkte vielfach mit dem Hinweis, sie seien besonders resourcenschonend und ökologisch vorteilhafter als Verpackungschips aus EPS (Styropor®). Zu dieser Frage ist vom Bayrischen Institut für angewandte Umweltforschung und -Technik (BIfA), Augsburg, kürzlich eine Untersuchung durchgeführt worden. Danach schneiden Verpackungschips aus Stärke in einer Ökobilanz nicht in jeder Hinsicht besser ab, als gleiche Erzeugnisse aus Polystyrol. Die Chips aus Stärke sind zwar bei der Herstellung in Bezug auf Energieverbrauch und Schadstoffausstoß die Gewinner, allerdings nur, so lange die landwirtschaftliche Produktion nur begrenzt einbezogen wird. Allerdings zeigen sich in anderen Punkten Nachteile, so das BIfA in einer kürzlichen Presseverlautbarung. Bei der Entsorgung auf der Deponie werde das Treibhausgas Methan freigesetzt. Diese Tatsache wiege in der Klimabilanz schwerer als die Eigenschaft der Pflanze, beim Wachsen Kohlendioxid aus der Luft zu binden. Die umweltfreundlichste Entsorgung der Chips besteht nach Ansicht des Instituts in der Müllverbrennung. Auf diese Weise könnten Stärke und Kunststoffchips fossile Brennstoffe ersetzen. Nachteile sehen die Forscher auch bei der Wiederverwertung: Stärke-Chips werden meist nur einmal verwendet, da Stärke in einem feuchten Milieu klebe und einen stärkeren Abrieb habe als z.B. EPS.

Die vollständigen Untersuchungsergebnisse sollen im Spätherbst 2002 publiziert werden.

Diese Beispiele belegen, daß es auch für die Umwelt vorteilhaft ist, empfindliche und wertvolle Güter beim Transport durch Formteile aus Styropor® vor Bruch zu schützen. Empfindliche Lebensmittel bleiben in wärme-/kälteisolierenden Boxen länger appetitlich und frisch, wie das Beispiel der Fischkisten überzeugend belegt.
       
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