Der Schaumstoff besteht aus expandierten, vorwiegend geschlossenzelligen Schaumstoffpartikeln aus Polypropylen oder Polyethylen.
Bei der Verarbeitung wirkt die in den Schaumstoffzellen eingeschlossene Luft quasi als Treibmittel.
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Das Werkzeug (die Form) wird mit den EPP-Partikeln unter Druck gefüllt. |
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Durch Einwirkung von Wasserdampf dehnen sich die Partikel aus, die Partikelwände pressen sich aneinander und verschweißen. |
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Nach Kühlen und Entformen werden die Formteile durch eine sogenannte Temperung stabilisiert und erhalten ihre endgültige, vorberechnete Gestalt. |
Typisch Kreislaufwirtschaft
EPP- Ladungsträger laufen immer wieder zwischen den Zulieferern der Kfz- oder Elektroindustrie hin und her. Palettengerechte Modulelemente schützen ohne weitere Packhilfsmittel; die Produkte werden direkt an der Produktionsstraße entnommen und unmittelbar eingebaut. Eine Mehrweglösung ohne Wenn und Aber. Oft sind Ladungsträger variabel unterteilt, damit sie für unterschiedliche Erzeugnisse verwendbar sind und nicht für jede Transportaufgabe neu entwickelt werden müssen.
Und wenn die Serienteile eines Tages total umgestellt werden, sind nicht mehr verwendbare Ladungsträger noch längst kein altes Eisen: Entweder werden sie zu neuen Produkten umgeschmolzen oder nach Zerkleinerung erneut der Formteilproduktion zugeführt oder sie werden rohstofflich genutzt, z.B. als synthetisches Rohöl, und verbessern so die Ressourcenbilanz.
Klasse statt Masse
Mit Raumgewichten von 20 - 85 g/l sind Formteile aus EPP im Verhältnis zu ihrer Festigkeit und zu ihrem Energieaufnahmevermögen extrem leicht. Sie sind daher für besonders anspruchsvolle Aufgaben im Bereich des Verpackungs- und Transportwesens sowie der Sicherheitstechnik und der Wärmedämmung geeignet.
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